Gestern nach ist bei uns wieder ein Kindgerechter Advent angekommen und wurde natuerlich standesgemaess gefotoknipst.
Leider konnte sich der Juengere nicht zurueckhalten und hat mit der Knippse seines grossen Bruders auch noch ein paar Fotos machen muessen. Das waere an sich noch nicht das Problem gewesen, wenn es fuer einen sechsjaehrigen Erstklaessler mit etwas loechrigen Lesekenntnissen (insb. nach einem langem Tag) nicht so schwierig gewesen waere, genauer auf die (eigentlich gut bekannte) Bedienung der Kamera zu achten.
Das Ende vom Lied war eine leer gefraeste Speicherkarte und schlecht gelaunte Familienmitglieder jeglichen Alters. Es war voellig unbekannt, ob es da jetzt um drei, zehn oder hundert verlorene Bilder ging, und so wurde der IT-Consultant im Haushalt abgestellt, zu retten, was noch zu retten ist.
Um nicht die Speicherkarte noch dem Kommandozeilen-Halbwissen eines Dokumenten-Schreibers auszusetzen viel die Wahl auf das Fensterschieb-Systems aus Redmond mit einer flugs heruntergeladenen Freeware zur Datenrettung. Jegliche Sicherheitsmassnahmen wurden ausgesprochen nachlaessig gehandhabt (es geht ja eh nur um ein Windows-System) und so waren nach ungefaehr einer Stunde zwoelf Bilder aus der zweiten November-Haelfte im Foto-Album auf dem lokalen Server.
Aus irgendeinem Grund hatte das System beschlossen, dass auf der Speicherkarte nichts wichtiges mehr im Inhaltsverzeichnis stehen kann und hatte dadurch den Suchprozess nach Lehrbuch unmoeglich gemacht.
Aber:
Ende gut, Alles gut!
PS: Kommentieren natuerlich wieder
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