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Road Trip durch Utah, Kalifornien, Arizona und Nevada - Teil 2

YosemiteViel zu wenig Zeit hatten wir für den Yosemite Nationalpark geplant (nur einen Tag). Der Weg vom Silicon Valley hierher ist nicht ganz soweit, und so werden wir im Frühling, wenn die Wasserfälle ein bisschen mehr Wasser haben sicherlich noch einmal mit Übernachtung hierher fahren.....
Viel zu wenig Zeit hatten wir für den Yosemite Nationalpark geplant (nur einen Tag). Der Weg vom Silicon Valley hierher ist nicht ganz soweit, und so werden wir im Frühling, wenn die Wasserfälle ein bisschen mehr Wasser haben sicherlich noch einmal mit Übernachtung hierher fahren.
YosemiteYosemite
Yosemite
YosemiteYosemite
Yosemite
YosemiteYosemite
Yosemite
Yosemite

An einem kleinem Fluss haben wir es uns mit unserem neuen super-duper Gasgrill gemütlich gemacht, Burger gegrillt
Yosemite - Lunch
und die schöne Aussicht auf den El Capitan genossen.
Auf diesen Berg sind zwei Bayrische Brüder, die "Huberbuam" ohne Sicherungsseil in Zwei-Dreiviertel Stunden hoch geklettert! Dazu gibt es auch einen Film "Am Limit".
El Capitan
Plötzlich entdeckten wir hinter unserem Picknickplatz ein Reh, das sehr nah an uns heran kam, später wussten wir auch, warum. Es wollte zum Wasser, hatte scheinbar auch Durst und wollte sogar eine Runde schwimmen gehen ;-)
Yosemite - Deer
Yosemite - Deer
Angeblich soll es hier, eine große Anzahl an Schwarzbären geben. Der Grizzlybär wurde leider ausgerottet....aber wir haben sowieso keine Bären gesehen, außer dieses nette Schild:)
Yosemite - Bear Sign
Auf unserem Rückweg kamen wir an einem wunderschönem See vorbei, Kind2 hält da ja nix und sprang sofort rein :-) ich brauch bei eiskaltem Wasser immer etwas länger ;-) Aber wunderschön war es dort, gerne währen wir länger geblieben, aber es wurde schon recht Dunkel und zu unserer Airbnb-Unterkunft mussten wir noch ein bisschen fahren.
Ein kleines Dinner war trotzdem noch drin ;-)
Yosemite - Swim
Yosemite Lake
Yosemite - Dinner
Sonnenuntergang mit Rehen
Yosemite - Deer
Schnee im August :-)
Yosemite - Snow Mountain
Unsere Unterkunft hatten wir vorab über Airbnb gebucht und mit der Vermieterin einen netten Kontakt per Telefon gehabt.
In June Lake angekommen, standen wir vor verschlossener Tür...ähm nun begann die ganze Tragik. Zuerst dachten wir, es läge daran, dass wir zu spät waren (ausgemacht war 18:30, mittlerweile war es 21:00, aber hey, hier in der USA ist KEINER pünktlich).
Wir versuchten es per Telefon, Nummer falsch Hilfe schlimme Erinnerungen kamen hoch, so ähnlich erging es uns vor vier Jahren als wir eine Fake-Wohnung in SFO angemietet hatten......
wir fuhren also erstmal in den kleinen Ort zurück, um nachzudenken und sich nach der Vermieterin zu erkundigen.....
dann nochmal zur Wohnung, da es dort noch andere Zimmer gab. Axel klopfte an einer Zimmertür und ein netter Herr meinte, bei ihm ging alles ganz reibungslos, neben dem Eingang war ein Körbchen und dort hätte sein Zimmerschlüssel gelegen....
prima Korb war leer, unser Schlüssel nicht da wiederhilfeee
Immerhin hatte er die richtige Telefonnummer und wir einfach nur einen Zahlendreher vorher. Dort angerufen kam heraus, dass die gute Dame sah, dass, sie uns gebucht hatte, aber jemand anderes schon "unser" Zimmer hat. Na prima, in der absoluten Walachei wo bestimmt alles ausgebucht ist und es bestimmt vor freilebenden Bären wimmelt (da ja im Park keiner zu sehen war und irgendwo mussten die Bären ja sein!)
Da standen wir nun und waren ratlos. Die Vermieterin war wirklich nett und organisierte uns in dem kleinem Ort wo natürlich alles ausgebucht war, noch ein Zimmerchen. Wir fuhren dort hin und ließen uns erst einmal das Zimmer zeigen lassen, da Tripadvisor nur Schlimmes über dieses Motel berichtete....so kam es auch :/ Nein Danke für $180 die Nacht möchte ich keine Bettwanzen oder Schlimmeres haben und sie hätten es uns noch billiger gegeben, denn der normale Preis wäre $250 die Nacht gewesen!
Tja, es war mittlerweile schon nach elf, wir alle müde und weit und breit keine andere Übernachtungsmöglichkeit...
wir fuhren an einen kleinen See und machten es uns im Auto gemütlich und nein wir haben keinen Van, auch keinen Bus oder Camper!! Mit 16 und 13 hat man auch keine süßen kleinen kurze Beinchen mehr......ja es war ungemütlich!!! Ich hinterm Lenkrad eingequetscht weil die Jugend ja auf der Rücksitzbank es so bequem wie möglich haben wollte, dem Erstickungstod nahe, da ich Angst hatte, bei offenem Fenster von einem Bären gefressen zu werden. ich entschloß ich mich, den tief schlafenden Mann zuwecken um zu verkünden
"ICH FAHRE DIE NACHT DURCH!"
ach ja zwei wunderschöne Sternschnuppen hatte ich vorher noch gesehen <3
Und so kam es auch.....um ein Uhr Nachts fuhr ich los, zwei Tankstops mussten wir einlegen 700 km bretterten wir durch die Nacht, durch Wüsten, Pässe (die ich NIE NIE gefahren währe wenn ich gewusste hätte wie steil es dort runter ging, Dunkelheit hat auch Vorteile;) ) Einsamkeit und Einöde, was Nachts auf den Strassen so los ist hab ich gezählt:

  • 26 Hasen versuchten in Selbstmordabsicht die Strasse zukreuzen, schaffen es aber nicht ;-)
  • 2 Hasen leider doch :-(
  • unzählige Eidechsen und Mäuse machten Knack unterm Auto
  • drei Kojoten, einen Fuchs und eine Art Igel umfuhr ich
  • ganz viele Insekten mussten auch dran glauben
    Insects
  • Autos waren Mangelware, wer ist auch schon so bekloppt NACHTS durch die Gegend zufahren.
  • im Nachhinein stellten wir fest, dass wir quasi direkt an der Area51 vorbei gefahren waren, aber Aliens waren keine auf der Straße ;-)

Aber wisst ihr was? Ich würde es immer wieder machen, den man wird belohnt mit solch tollem Sonnenaufgang:
Sunrise
Sunrise
Traumhafte stille, Einsamkeit, schlafende Familie im Auto <3
Ich mag die USA, auch wenn sie manchmal sehr eigenartig ist, aber Landschaft, Natur und traumhafte Erlebnisse können sie, die Amerikaner!
Hundemüde kamen wir in St.Georg an. Mittlerweile hatten wir eine andere Zeitzone erreicht und es war "erst" 10:00 unser Hotelzimmer natürlich noch nicht fertig, aber Dank einer sehr netten Rezeptionistin durften wir dort frühstücken und es uns am Pool gemütlich machen, bis das Zimmer fertig war.
In St George haben wir nichts anderes getan, als Mittag gegessen, ausgeschlafen, Vorräte aufgestockt und in einem Steakhaus abendgegessen. Die Stadt ist eigentlich ganz nett und bietet einige Ziele in der Umgebung.
Abends gab es dann Sonnenuntergang mit Gewitterstimmung:
Gewitter

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Dieses Jahr fiel uns die Entscheidung besonders schwer, was wir im Urlaub machen wollen bzw. wohin wir fahren.Dieses Jahr fiel uns die Entscheidung besonders schwer, was wir im Urlaub machen wollen bzw. wohin wir fahren. Schließlich leben wir jetzt hier u

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