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Ausflug nach Nevada und Arizona

Der große Sohn und ich gingen auf eine Fahrt in Richtung Nevada und Arizona.
Neben einer kleinen Formalie in Arizona hatten wir ein paar "Nerd"-Sights in Kalifornien auf unserer Besuchsliste.
Aber eine unserer beiden Übernachtungen hatten wir im Zocker-Städchen "Laughlin". Dank der Casinos dort kann man dort an Wochentagen deutlich billiger übernachten, als in der Nachbarstadt in Arizona.

Bei Nacht erweckt es ein wenig den Anschein eines Las Vegas für Rentner:

Aber natürlich gibt es in den Hotel-Lobbies überall die Slot-Machines und anderes Glückspiel, wie es sich für Nevada gehört:


Am nächsten Morgen führte uns unser Weg über den Colorado-River nach Arizona in die Nachbarstadt Bullhead City:

Unsere Formalie konnten wir leider nicht erledigen. Kind1 wird noch einmal herkommen müssen, wenn er 18 ist.
Selbst, wenn man auf Webseiten liest, anruft, Mails schreibt und sonstige Informationen zur Vorbereitung nutzt, kann es immer wieder schief gehen, weil es irgendeine unbekannte Dienstanweisung gibt, von der man erst vor Ort erfährt.

So hieß es also das Beste aus den beiden Tagen "Road Trip" zu machen und wir machten "Nerd-Sightseeing", also Orte, die nicht für Jedermann interessant sind. Die Ideen für diese Ziele kamen aus Youtube-Kanälen, Wikipedia-Seiten aber in Reiseführern stehen diese "Sehenswürdigkeiten" sicherlich nicht.

An diesem Punkt in der Flußmitte treffen die Staaten Arizona, Nevada und Kalifornien aufeinander. Bis letztes Jahr, spielte es noch eine größere Rolle, wo man an dieser Straße sein Wohnmobil parkte, falls man vor hatte Cannabis zu rauchen. Jetzt ist dieser Stoff ja sowohl in Kalifornien als auch Nevada legalisiert. Lediglich auf der anderen Flußseite darf man sich also nicht damit erwischen lassen, da ist nämlich Arizona ;-)


Ein paar Stunden später fuhren wir in das Städtchen "California City":

Hier hat in den Sechzigern ein Immobilien-Investor ein 32.000 ha großes Stück Land gekauft, um eine geplante Stadt für mehrere Millionen Einwohner zu bauen. Das Ziel hat er nicht erreicht, die Stadt hat knapp 14.000 Einwohner und das auch nur auf Grund des nahe gelegenen Edwards Luftwaffenstützpunkt. Lediglich flächenmäßig ist diese Stadt die drittgrößte in Kalifornien, aber es wohnt halt fast niemand da ;-)
Dementsprechend sieht es in "Downtown" meistens so aus:

Wo so viel Platz mit wenigen Leuten ist, kann man natürlich auch wunderbar einen Flugplatz bauen und dort ausrangierte Flugzeuge parken:


Nicht weit davon erreichten wir dann das Städtchen Mojave, wo wir über Nacht blieben.
Auch hier ist die Hauptattraktion ein Flugplatz. Der "Mojave Air and Space Port" wird für Testflüge aller Flugzeughersteller genutzt, zusätzlich testen aber auch viele privaten Raumfahrtfirmen hier ihre Raketen und Flugzeuge und Fluggesellschaften parken hier ihre großen ausrangierten Flugzeuge.


Der Ort selbst liegt entlang der Bahnlinie. Hier ist rund um die Uhr viel los und die hupenden Züge waren so laut, als ob sie direkt durch unser Hotelzimmer ratterten:

Aber die Sonne geht auf und wir waren wieder unterwegs:


Zwanzig Minuten von hier liegt die "Lancaster Musical Road". Fährt man hier mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit einen bestimmten Straßenabschnitt, sollte man eigentlich die Melodie der "William Tell Overture" hören, allerdings haben die Bauarbeiter die Pläne nicht richtig gelesen und es funktioniert dementsprechend nicht.
Hier gibt es ein Youtube-Video eines Autofahrers, der ausprobiert und dabei gefilmt hat: https://www.youtube.com/watch?v=EK1ocEbJA7c

Von hier aus führte unsere Route durch die hier typische Landschaft und wir bekamen einen Regenbogen zu sehen:


Und später stand natürlich wieder ein Stopp bei Aldi und dem weltbesten Mexikanischen Restaurant auf dem Plan:
Wir sind ungefähr 1600 km gefahren, konnten unsere eigentliche Aufgabe nicht erledigen, haben aber ein paar weniger bekannte Kuriositäten in Kalifornien besucht.

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