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Der Hitze entflohen

Im Valley hat es momentan zwischen 30 und 36°C, viel zu heiß für mich. Nachdem der Sohn lange Schule hatte, wagte ich einen Ausflug alleine an die Half Moon Bay zum Beach Glass suchen. Erst mal einen Kaffee bei erfrischenden 12°C und bewölkten Himmel, dafür mit schöner Aussicht geniessen:

Abstieg zum Strand geschafft und die herrliche Natur genossen:


Mein Stalker-Seehund war auch wieder da

Leider war Flut, deswegen musste ich den Pescadero Beach verlassen und zur Redendo Beach Road an den "Geheimstrand" fahren.

Scheinbar gehen hier alle Dogwalker der Umgebung hier spazieren, also wieder Flucht zum Wavecrest Beach.


Leider tot und vermutlich ungeniessbar:

ausserdem hatte ich mein Mittagessen eh mitgebracht:

Leider erwischte mich danach eine Welle und ich musste tropfnass in die Hitze zurück.
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Geocaching

Wir haben hier das Geocachen für uns wieder entdeckt (nachdem wir ja etwas zu tun brauchen, während die Frau beim Beach Glas sammeln ist).

Bei den letzten Strand-Ausflügen und im Silicon Valley haben wir einige Caches gehoben:
Direkt an der "California One"

dort war ein Travel Bug. Das sind Anhänger, die von Geocachern um die Welt gebracht werden und wir nehmen ihn mit nach Deutschland.


Manchmal sind Caches auch an einer einsamen Straße an einem Fenchel-Acker:


oder an Parkplatz-Geländern


Andere sehr kreativ, um mitten in Mountain View an einer belebten Kreuzung einen Cache zu verstecken:


Manche Caches tarnen sich einfach perfekt am Strand:

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Beach Glass

Am Pescadero Beach habe ich das erste Mal kleine vom Meer geschliffene Glass-Scherben gesehen.
Schon mein Opa fuhr früher mit dem Schlauchboot auf die Nordsee, um Bernstein zu sammeln. Ich lasse diese Tradition wieder aufleben und will ganz viele von den bunten "Steinchen" finden.







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Der Pazifik - immer wieder schön

In den letzen Wochenenden waren wir häufiger am Pazifik.
Auf dem Weg dort hin gibt es viele verschiedene State Parks mit Wanderwegen und lustigen Warnschildern:

(anscheinend soll man immer ein Kleinkind dabei haben, zum Verfuettern)


(Immerhin darf man am Strand nicht erschossen werden)

Gray Whale Cove State Beach:




Redondo Beach ist etwas schwieriger zu erreichen (man sieht dem Bild nicht an, wie steil der Weg ist)

dafür wird man belohnt mit viel Strand und wenig Leuten:



Unser Lieblingsstrand ist der nördliche Teil des Pescadero State Beach:

Dort haben wir schon viele Meeresbewohner gesehen.

Wale:


Chillende Seehunde:


Neugierige Seehunde:


Seesterne:


Weiter südlich (kurz vor Santa Cruz) sind dann Kitesurfer am Strand zu sehen:

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Sonntagsausflug an die Half Moon Bay

Der werte Gemahl muss hier leider viel zu viel arbeiten und hat es noch keinmal geschafft, hier an den wunderschoenen Strand zukommen.
Wie fangen immer so schoen die Drittklassaufsaetze an....
"An einem schoenem, sonnigen Sonntag Morgen...." ;-)
Ja es war sonnig, es war ein Sonntag, also Auto vollgepackt und ab Richtung Pazifik - Leider gibt es nur zwei Strassen, und leider hatten diverse tausend andere Menschen auch vor, das herrliche Wetter am Strand zugeniessen......

Die oeffentlichen Parkplaetze waren alle leider aehnlich voll :-(
Wir fuhren den Highway Nr 1 ein bisschen suedlich und nahmen den letzten Parkplatz, der zwar aehnlich voll war, aber noch einen Platz fuer uns her gab.
Amerikaner gehen meistens vom Parkplatz erst gar nicht weit, um sich in den Strand zusetzen, deshalb fanden wir ein ruhigeres Plaetzchen etwas noerdlich am Strand entlang.

Dort gab es eine tolle Bucht, ich musste zwar ein bisschen warten bis diverse Chinesische Familien weg waren um dieses Foto zu machen, aber Ausdauer zahlt sich aus.

Zurueck fuhren wir die 280 durch die Berge und hatten einen tollen Blick ueber das noerdliche Silicon Valley.

Beim naechsten Strandbesuch meiden wir besser den Sonntag oder das gute Wetter ;-)
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Spring Break (Teil 2)

In den letzten Wochen war viel los und wir kamen nicht zum Bloggen. Noch dazu drückt man sich auch davor, aus den vielen Fotos (1173 in drei Tagen!) eine Auswahl zu treffen.

Hier also ein Artikel mit vielen Bildern aus dem Death Valley.

Wie bereits in Spring Break (Teil 1) beschrieben, wachsen im Frühling, wenn es etwas kühler ist, oder so gar geregnet hat viele Wildblumen. Wir hatten dieses Jahr sehr viel Glück und konnten einige davon entdecken :-)

Einen Coyoten haben wir auch gesehen: Zum Sonnenunter- und Mondaufgang waren wir am Zabriskie Point:
Am frühen Morgen des zweiten Tages besuchten wir Badwater:
Abends hatten wir dann den Blick vom Dantes View, fast 2000 Meter höher: Im März ist es nicht so heiß, wie im Sommer und wir haben das für einige Wanderungen ausgenutzt: Golden Canyon Natural Bridge Canyon Echo Canyon Ubehebee Crater Die Mosquite Sand Dunes:
Den Devils Golf Course ausserdem noch: Artists Drive, Salt Creek, Red Cathedral Wegen diesem Bild müssen wir "leider" noch einmal kommen, wenn kein Vollmond ist und wir einen Nachtfilter für die Kamera haben.
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Spring Break (Teil 1)


Die Osterferien nutzten wir, um das Death Valley zu besuchen. Es hatte im letzten Oktober viel geregnet und angeblich soll es viele Blumen geben.
Um dort hin zu kommen, wollten wir den "Highway One" von Monterey entlang der Pazifik-Küste fahren.

Die erste Nacht verbrachten wir in Monterey. Das Touristenprogramm (die ehemalige Fischkonserven-Fabriken an der Cannery Row) hatten wir ja bereits vor vier Jahren gemacht, wir sind die Küstenstraße am Pacific Grove und den "17 Mile Drive" gefahren. Letzteres ist eine Privatstraße, an der sich Golfplätze, Hotels und die Villen reicher Leute angesiedelt haben.

Dort gab es für uns erst Mal ein Mittagessen mit Aussicht

Und Sehenswürdigkeiten, wie die "Lonely Cypress":


Am nächsten Tag ging es nach einem Frühstück in Carmel die Küstenstraße entlang dem "Big Sur" (die Steilküste am Pazifik).


Danach geht es ins Landesinnere, an Weinplantagen, Mandelbäumen


Pistazienbäumen

und viel Landschaft

Übernachtunsstop war dann Bakersfield (aber nur zum Übernachten, Abendessen und mit Lebensmitteln eindecken).

Frühmorgens ging es dann los in Richtung Death Valley.
Kurz vor dem letzten Tankstop fährt man durch ein kleines Dorf

Direkt nach dem Tanken beschwerte sich das Auto über einen anstehenden Öl-Wechsel. Das ist uns vor vier Jahren auch direkt vor der Fahrt hierher passiert. Die Autovermietung meinte aber, man könne noch mindestens 3000 Meilen damit fahren. Darauf haben wir uns verlassen.

Kaum über den letzten Paß gekommen, stotterten und qualmten die Bremsen auf einmal.

Zwangspause einlegen, den Helfer in der Not konnten wir natürlich ohne Mobilfunknetz (damit meine ich nicht die Autovermietung! ;-) ) nicht um Rat fragen, deshalb Abwarten und die Zeit nutzen:

Ziel erreicht:


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Stanford

Eine der bekanntesten Universitaeten hier in Kalifornien ist Stanford.
Die Universitaet versorgt das Valley seit Jahrzehnten mit Absolventen und neuen unternehmerischen Ideen aus denen dann hier neue Firmen entstehen.

Bereits die Zufahrt kann sich sehen lassen:


Es gibt einen repraesentativen zentralen Bau um einen grossen Innenhof

deren Arkaden ein schoenes Photo-Motiv ergeben:


Der Rest sind mehr oder weniger moderne Unterrichts-Gebaeude, die meistens die Namen ihrer Spender tragen. Auch hier findet man die hier bekannten Personen aus den Technologie-Firmen des Valleys (zum Beispiel Bill Hewlett, Dave Packard, Bill Gates) wieder.
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Sonntagsausflug nach Rancho San Antonio

Letzten Sonntag fuhren wir nach Rancho San Antonio. Dieser Park ist in den Bergen am Suedrand des Valleys.

Zuerst sind wir etwas durch die huebsche Umgebung gewandert. Es geht viel durch den Wald:


Man ist hier aehnlich "alleine" wie im Englischen Garten an einem Sonntag nachmittag ;-) .

Später fanden wir an einer grossen Wiese diesen Gedenkstein


Er erinnert an ein frueher dort stehendes College, was bei einem der letzten grossen Erdbeben stark beschaedigt und abgerissen wurde.
Jetzt ist da nur noch eine Wiese und ausser dem Gedenkstein erinnert nichts mehr daran.


Bemerkenswert ist auch dieser Baum, der mit dem Avocado-Baum in der gleichen Pflanzen-Familie ist, und dessen Blaetter ein Zimtaroma entwickeln, wenn man sie zwischen den Fingern reibt.

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Winter Break

Obwohl der Wintergeburtstag ohne Schnee statt fand, wollten wir es uns doch nicht nehmen lassen, das Ski-Fahren in Kalifornien auszuprobieren.

Nachdem wir ja keinerlei Erfahrungen mit Skigebieten außerhalb Europas hatten, wollten wir ein "leichtes" Skigebiet nehmen und die Wahl fiel auf Heavenly am Südufer des Lake Tahoe ca.vier Autostunden vom Silicon Valley entfernt.

Speziell in Heavenly sammelt sich Alles (inklusive unseres Hotels) um die Talstation der Gondel, im wesentlichen ein Retorten-Dorf, ganz nach amerikanischen Geschmack.

Es mag vielleicht ein wenig unfair sein, aber wir konnten uns einige Vergleiche mit Skigebieten in den Alpen nicht verkneifen.
Wo man in den größeren Gebieten in den Alpen einen durchtechnisierten, schnellen und personalsparenden Betrieb erwartet, läuft hier alles ein wenig anders (z.B. bekommt man beim Einsteigen in die Gondel die Skier in die Halterungen gesteckt und beim Aussteigen wieder in die Hand gedrückt).

Am ersten Tag waren die meisten Pisten so voll


In den Sesselliften fiel uns auf, dass keiner (also *wirklich*keiner*) dieser Lifte Fußrasten hat.


Auf einer Fahrt sind wir mit dem Schichtleiter der Lift-Wartung Sessellift gefahren und ich habe nach dem Grund gefragt. Er erklärte uns, dass sie es durchaus versucht hätten, aber das nur für Probleme gesorgt hätte. Die Amerikaner vergessen, den Bügel rechtzeitig vor dem Aussteigen zu öffnen und dann sind die Fußrasten im Weg (kein Kommentar :-) ).
Ebenjener Mitfahrer kannte viele Skigebiete in Europa, weil die meisten der Lifte wohl mal dort standen, bevor sie gegen modernere Anlagen ausgetauscht und um die halbe Welt gefahren wurden. Das erklärt auch die in die Jahre gekommenen Liftanlagen.

Auch ist uns aufgefallen, dass die Amerikaner im Lift viel gesprächfreudiger, freundlicher und auch neugieriger sind, als man es aus Europa gewöhnt ist.

Es kommt in Europa auch selten vor, dass man neben einer Wüste Ski fährt:


Am ersten Tag fielen uns auch viele Bäume entlang der Lifte auf, die mit Perlenketten, Turnschuhen, BHs und Boxershorts "geschmückt" waren.






Auf Wikipedia kann man diesen Artikel über Panty Trees oder Bra Trees nachlesen.

Auf den Pisten wird viel Wert auf Sicherheit gelegt (auch wenn sich nicht viele Leute daran halten). Die "Snow Patrol" steht hinter solchen Schildern:


Kulinarisch gesehen ist Skifahren hier nicht mit Europa vergleichbar.
Hütten mit Kaiserschmarrn, Germknödel, Wiener Schnitzel und Spaghetti Bolognese wären eine gute Geschäftsidee ;-) .

Es gibt aber eine "Schirm-Bar", wo es dann doch einen gepflegten Absacker gab:

(man beachte den "Glühwein" :-) ).
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Wintergeburtstag ohne Schnee


Mit 13 hat man zwölf Geburtstage mit Schnee, Eis und Kälte verbracht. Hier ist Alles anders.

Nach Deutscher Zeit haben wir schon mal ein bisschen bei Cold Stone mit Eis-Essen vorgefeiert, nach Amerikanischer Zeit wurde dann morgens mit sämtlichen Verwandten geskypt und telefoniert. Anschließend mit den Freunden in Deutschland gezockt und geskypt.

Danach ging es ans Meer:






Sowas kann man auch nur mit 13 freiwillig trinken ;-)


Abends wuenschte sich das "Kind" dann ein Abendessen beim Thai:



... und dann war der Geburtstag auch schon wieder vorbei.
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Sonntags-Ausflug

Wetter passt, also rein in die Berge und an den Pazifik.
In 45 Minuten ist man im Henry Cowell Redwood State Park. Nachdem wir den direkten Parkeingang nicht auf Anhieb gefunden haben, nahmen wir den Weg durch eine kleine "Western Stadt":

Von dort kann man im Sommer Dampflok fahren und kleine(re) Kinder können dort u.a. Gold schürfen.


Diese Bäume sind wirklich sehr hoch :-)


und durch manche kann man problemlos durch laufen

Die Bäume können mehrere tausend Jahre alt werden und überstehen Waldbrände (sie brauchen sie sogar, um ihre Samen aufgehen zu lassen), nachdem ihr Holz wie ein Schwamm Wasser speichert.
An sonnenbeschienen Stellen konnten wir deswegen auch Wasserdampf austreten sehen.

Sie sind wirklich sehr hoch:

Andere sind sehr breit:

(wenn auch nicht so breit, wie die Sequoia Redwoods, die wir vor ein paar Jahren angeschaut hatten).
Ein besonderer Baum im Park ist der "Fremont Tree", der bei einem Waldbrand ausgehölt wurde und trotzdem weiter lebt. In einem Weltrekord-Versuch passten 86 Menschen in die Höhle.

Von dort aus, waren es nur wenige Minuten an den Pazifik bei Santa Cruz:

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San Francisco Sightseeing

Am Martin-Luther-King-Tag ist hier schulfrei und den haben wir für Sightseeing in San Francisco genutzt.
Das Auto parkten wir in der Nähe des Alamo Square, mit den bekannten bunten Häusern:

Hierzu bieten sich (wie in vielen anderen Städten der Welt) Doppeldeckerbusse an. In unserem Fall fuhren wir die "Park und Garden Route" die sich auf die Parks im westlichen Teil von San Francisco konzentriert:

Unser Guide gab mit lauter Stimme (sein Mikro war nämlich kaputt), interessante und witzige Informationen entlang dieser Tour.

Das Wetter war, wie es (angeblich) immer um diese Jahreszeit ist. Es ist El Niño-Saison, das zu schlechten Wetter in Kalifornien führt.

Trotz Allem war die Sicht gut genug, um von einem Aussichtspunkt die Golden Gate Bridge zu sehen, wenn auch im Nebel:


Später ging es dann durch den Golden Gate Park zurück. Dieser Park ist von seiner Fläche größer als der Central Park in New York und muß von den bestbezahlten Gärtnern der USA ständig gepflegt werden. Eine andere gutbezahlte Berufsgruppe in dem Park sind die "Dog Walkers" (Hunde-Gassi-Geher).


Später in der Stadt fuhren wir noch an dieser Wand vorbei, es war aber zu laut um sie zu verstehen.


Irgendwann kommen wir wieder.
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